Regis-Breitingen darf nicht zum Skandalknast werden

Zur Flucht von zwei Gefangenen aus der JVA Regis-Breitingen erklärt Dr. Jürgen Martens, innen- und rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Regis-Breitingen darf sich nicht zum Skandal-Knast entwickeln. Die Aneinanderreihung von Vorfällen darf den Jugendstrafvollzug in Sachsen nicht grundsätzlich in Misskredit bringen.
Die Kontrolle von Baulichkeiten in den Justizvollzugsanstalten ist eine ständige Aufgabe. Rein anlassbezogenes und lediglich medienwirksames Handeln – wie offensichtlich von Justizminister Mackenroth nach dem Fall Mederake – ist nicht ausreichend. Auch der offene Vollzug kann es sich nicht leisten, auf elementare Sicherheitsvorkehrungen zu verzichten.
Wir erwarten von den CDU-geführten Ministerien, dass sie in ihrem Verantwortungsbereich dafür Sorge tragen, beide Ausbrecher so schnell wie möglich wieder in den Vollzug zurückzuführen."
10.08.2009



