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Keine Mehrheit für Sachsens Vorschlag

SORGERECHT

Freie Presse, 19. Mai 2011


DRESDEN —Sachsens Justizminister Jürgen Martens ist enttäuscht von den ersten Ergebnissen der Justizministerkonferenz in Halle. Seine Amtskollegen aus Bund und Ländern seien seiner Forderung nach einem automatisch zugesprochenen gemeinsamen Sorgerecht für unverheiratete Eltern nicht gefolgt, erklärte der FDP-Politiker gestern. „Hier wurde leider die Chance für eine zeitgemäße Lösung vertan.“ In den meisten EU-Ländern gebe es bereits vergleichbare Regelungen. Die Ungleichbehandlung zwischen Vätern und Müttern müsse beseitigt werden, so Martens. Heute stehen in Halle weitere Themen auf dem Programm.

(dapd)

19.05.2011