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Kabinett wirbt um EU-Fördermittel

Brüssel-Reise

Leipziger Volkszeitung/Dresdner Neueste Nachrichten, 28. November 2011


Dresden (dapd). Das sächsische Kabinett ist für Gespräche mit EU-Kommissaren und Europaabgeordneten morgen in Brüssel. Dabei soll es vor allem um Mittel aus dem EU-Strukturfonds in der künftigen Förderperiode 2014 bis 2020 gehen, wie die Staatskanzlei mitteilte. „Wir haben gute Argumente dafür, dass wir die Förderung auch künftig brauchen“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit Verweis auf Sachsens anhaltend strukturschwache Regionen. In der aktuellen Förderperiode 2007 bis 2013 stehen Sachsen etwa vier Milliarden Euro aus den Strukturfonds zur Verfügung. Diese sollen helfen, Unterschiede zwischen ärmeren und reicheren EU-Regionen auszugleichen. Die Vorschläge der EU-Kommission für die Strukturfondsförderung ab 2014 greifen bereits zahlreiche Vorschläge Sachsens auf, wie Europaminister Jürgen Martens (FDP) sagte. Aber besonders bei der Fördervereinfachung gebe es noch Verbesserungsbedarf. Ein weiterer Schwerpunkt bei den Gesprächen in Brüssel soll auf Hochtechnologiebranchen wie die Halbleiterindustrie gelegt werden, wie es weiter hieß.

29.11.2011