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Bewegender Abschied von Gustav Wiggert

Blumberg      suedkurier.de    01.04.2010


Mehrere Hundert Menschen nahmen am Gründonnerstag Abschied von Gustav Wiggert. Der weithin bekannte Liberale und Wirt der Achdorfer Scheffellinde war am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben.


Die große Beliebtheit des Verstorbenen spiegelte sich in der Trauergemeinde wieder. Menschen aus fern und nah, aus alle Kreisen der Bevölkerung gaben ihm das letzte Geleit. Unter den Trauergästen waren auch Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Sachsens Justizminister Jürgen Martens, der aus Königsfeld stammt.

Und unter den Gästen waren neben dem amtierenden Blumberger Bürgermeister Markus Keller auch seine beiden Vorgänger, Clemens Stahl und Matthias Baumann angereist, ein Zeichen der Wertschätzung. Die große Trauergemeinde zeige, dass viele Menschen „dankbar sind für sein Dasein auf Erden“, sagte Pfarrer Erwin Roser.

Die FDP in Südbaden verliere eine markante Persönlichkeit, sagte der Parlamentarische Staatssekretär und Bezirksvorsitzende Ernst Burgbacher. Gustav Wiggert und die Scheffellinde in Achdorf hätten den Liberalen ein Stück Heimat gegeben. Das bewiesen auch die zahlreichen Politischen Aschermittwoche, die dort stattfanden. „Gustav war der Mittelpunkt, er hat jeden per Handschlag begrüßt und sich gern zu seinen Gästen gesetzt“, beschrieb Burgbacher. „Die gesamte Stadt Blumberg hat ihm viel zu verdanken“, sagte Bürgermeister Markus Keller. Für die Familie würdigte der langjährige Freund Udo Reichmann die Bedeutung Gustav Wiggerts.

6.04.2010